Ist Haustechnikplanung nötig?

Unter Haustechnik versteht man in der einfachsten Form Heizung, Sanitär und Elektro. Selbst für ein ganz normales Haus mit einfachster Haustechnik ist es sinnvoll einen Haustechnikplaner beizuziehen, der eine Ausschreibung, das ist eine Beschreibung der Anlage mit Plan und genauer Stückliste erstellt und von verschiedenen Installateuren Angebote einholt. Durch die Wettbewerbsituation der Installateure untereinander und durch die Verhandlungserfahrung des Haustechnikers (als Bauherr baut man nur einmal, als Planer hat man Übung) bekommt man meist eine um 20% preisgünstigere und bessere Anlage. Die etwa 12% Mehrkosten für den Konsulenten werden somit leicht wieder eingespart.

Je fortschrittlicher und unkonventioneller das Haus ist, Solarhaus, Niederenergiehaus, Passivhaus usw., um so wichtiger wird es, einen unabhängigen Planungsfachmann einzusetzen, der alle Tricks der neuesten Haustechnik, zum Beispiel auch UMES® kennt.

Unter UMES® versteht man das Umweltfreundliche Minimal Energie System, ein individuell auf jedes Haus, jede Lage und jeden Bauherrenwunsch optimal abgestimmtes Haustechnikkonzept, das besonders auf die Schonung der Umwelt und minimalen Energieverbrauch Bedacht nimmt.

Der Bauherr kann aus einer Liste von Komponenten, die selbstverständlich dann optimal aufeinander und auf das Haus abgestimmt werden, auswählen:

Heizsystem: Wärmeerzeugung:
Niedertemperaturradiatoren Brennwerttherme Gas
Parapethheizung Brennwertkessel Öl
Wandheizung träge Holzheizanlage
Wandheizung flink Wärmepumpe Grundwasser
Deckenheizung Wärmepumpe Erdwärme
Luft-/Hypokaustenheizung Wärmepumpe Luft
Fußbodenheizung Solaranlage
Lüftung: Kältegewinnung:
Abluftsystem Erdkälte
Zuluft/Abluftsystem Verdunstungskühlung
Luft Wärmerückgewinnung Heizkältemaschine
Luft Enthalpierückgewinnung Solarabsorber
Luftbrunnen  
Quellüftung Sanitär:
Hypokausten- /Lüftung Grundwassernutzung
Wintergarten Wärmerückgewinnung Regenwassergewinnung
  Grauwasser
Elektro: Biogas
Photovoltaik Pflanzenkläranlage
Netzfreischaltung Warmwasser:
Bus Installationen Solaranlage
  Abwärmerückgewinnung
Kühlsystem: elektrische Begleitheizung
Wand- Deckenkühlflächen Thermosyphonsystem
Luftvorkühlung Wärmepumpe

Das richtige UMES® Konzept wird vom Spezialisten in direkten Gesprächen und unter intensiver Einbindung des Bauherrn maßgeschneidert. Die UMES® Komponenten nehmen auch auf die Gesundheit der Bewohner Einfluß: falsches Heizen und Lüften macht nämlich krank!

Zu den Kosten: eine Standardinstallation und ein einfaches UMES® System kosten ungefähr das Gleiche, für ein Haus um 300.000,-- kann man mit etwa 45.000,-- rechnen. Mit UMES® spart man bis zu 50% der jährlichen Energiekosten ein, das System amortisiert sich daher bald. Die Kosten für den Haustechnikplaner oder den UMES®-Konsulenten betragen 12% der Haustechnikvergabesumme. Wir planen für Sie gerne ein konventionelles System oder eine UMES® Anlage.